Details zum angeblichen Datenklau und der „Erpressung”

Der Anwalt des kürzlich durch Selbstmord verstorbenen „Datendiebes” und vermeintlichen Erpressers veröffentlichte heute eine Pressmitteilung, in der er zum Einen Stellung zur strafrechtlichen Beurteilung des angeblichen Datenklaus nimmt und zum Anderen erwähnt, dass Hinweise existieren, die auf ein Angebot der „Erpressten” hinweisen, welches vor einer etwaigen Forderung gemacht wurde.

Das, was umgangssprachlich als „Datenklau“ bezeichnet wird, ist im Strafgesetzbuch als Ausspähen von Daten unter Strafe gestellt (§ 202a StGB). Ein solcher „Datenklau“ liegt im Falle von Daniel jedoch nicht vor. Ein Ausspähen von Daten im strafrechtlichen Sinn ist nur dann gegeben, wenn die Daten besonders gesichert sind und sie sich ein Unbefugter durch Überwindung der Zugangssicherung verschafft.
[…]
Es liegt auf der Hand, dass Daten, die frei einsehbar für jedermann veröffentlicht werden, von einem Dritten nicht ausgespäht werden können.

Fraglich, wie es aussieht, wenn das händische Ansurfen und Abspeichern automatisiert geschieht – von Klauen kann jedoch in keinem Fall die Rede sein.

Die Medienberichterstattung hat sich sehr einseitig und fast ausschließlich mit dem „Datenklau“ beschäftigt.[…]
In der Berichterstattung haben sich die Medien kaum mit der Rolle des die Plattform betreibenden Unternehmens beschäftigt.

Aus Sicht der Strafverteidigung stellen sich hier Fragen, die Gegenstand der Beweisaufnahme im Strafverfahren geworden wären. So etwa die Frage, ob das Unternehmen Daniel ein Schweigegeld angeboten hat, um das Aufdecken von „Sicherheitslücken“ der Plattform in der Öffentlichkeit verhindern zu können.

Für ein Unternehmen, das den Usern eine solche Plattform kostenlos zur Verfügung stellt und sich vor allem über die Werbung auf der Plattform finanziert, sind die User das Kapital. Sinkt die Zahl der User, etwa durch negative Berichterstattung in den Medien, sinken auch die Werbeeinnahmen.

Und da trifft er den Nagel auf den Kopf: Der Imageschaden, der entstünde, wenn ein 20 Jähriger unzählige Daten aus dem vermeindlich sicheren und auf Datenschutz erpichten Social Netzwerk zieht, wäre wohl absolut nicht im Sinne der VZ-Netzwerke.

Die Frage bleibt nur, wer kauft heutzutage noch Fotos, Nachrichtenkonversationen oder Pinnwandeinträge… Selbst Spam wird doch automatisiert verschickt – wer würde sowas kaufen? Bei Daten wie Kontoverbindungen oder ähnlichem könnte man ja noch verstehen, dass die Medien dies nutzen, um das ganze etwas zu dramatisieren, aber so …

Cartman und das Pokerface

Hier gehts zur englischen Folge.

Btw: I ♥ Karaoke

Formac und die Sache mit dem Service

Auf der Suche nach einer kostenlosen Kreditkarte bin ich auf das Angebot vom Unimall aufmerksam geworden, da man neben dem DKB Cash Konto mitsamt kostenloser Kreditkarte noch eine Prämie von Unimall erhält. Die Entscheidung für den externen Datenträger von Formac bereue ich bis heute.  

Klassische Kommunikation

Die klassische Werbung mit Hilfe von Massenkommunikationsmitteln, sei es Fernsehen, Radio, Kino und Aussenwerbemedien (wie Plakate und Printwerbung) ist in der Regel einseitig penetrierend.

Zutreffende Wort aus der Podcastreihe Marketing der LMU München von & mit Prof. Dr. Anton Mayer

Die sieben Filme vermitteln einen kurzen Überblick über das doch recht weite Feld des Marketing – eignen sich zum Wiederholen/Auffrischen/Vertiefen und gewähren einen kleinen Einblick in die Marketingaktivitäten verschiedener Unternehmen (Henkel, Telefonica O2, Ikea, GfK etc…).

Andere, lehrreiche Podcasts? Her damit!

Nachtrag zur Wahl #2

… ist der Letzte, keine Sorge :)

Für mehr visuelle Spielereien empfehle ich den Atlas zur Bundestagswahl 2009

Scheint er nicht der Einzige zu sein

Nochmehr Kunstwerke, auch von Rob, gibt es hier.

Neuigkeiten aus der Medienlandschaft

Zuerst ein Kurzfazit einer Studie bezüglich illegalen Serien-Downloads:

Die Inkompetenz der Medienmacher, vielmehr jedoch derer, die Medien öffentlich zugänglich machen, führt dazu, dass ihnen selbst weltweit circa 296.430.160 Zuschauer fehlen, die sie zum Verkauf der Werbeflächen sicherlich gut gebrauchen könnten.
Interessant wäre jedoch nicht nur der Vertrieb über Bittorrent, sondern auch der Vertrieb durch die hierzulande viel beliebteren One-Click-Hoster, aber natürlich auch eine Rangliste für den deutschsprachigen Raum, allein um zu sehen, wieviel Zielgruppenkontakte verloren gehen.

Nun etwas weniger altes: Das Online-Magazin onlinekosten.de hat Beat Knecht, dem Chef von Zattoo, drei Fragen gestellt. Die wohl wichtigste war meiner Meinung nach Folgende:

onlinekosten.de: Zuletzt wurde unter anderem der Lifestyle- und Fun-Sender “Red Bull TV” neu in das Programm-Angebot aufgenommen. Deutsche Zattoo-Fans warten aber noch immer vergeblich auf eine Einspeisung von Sendern der RTL- und ProSieben-Sat.1-Gruppe. Auch der Ruf nach “Eurosport” fällt immer wieder. Gestatten Sie uns einen Blick in die Verhandlungen: woran scheitert eine Einigung bisher?

Herr Knechts Antwort, kurz, prägant und mit etwas Raum für Interpretation:

Knecht: “Wir zahlen halt nicht jeden Preis.”

Nachtrag zur Wahl

Noch mehr aufschlußreiche Grafiken gibt es drüben beim Bundeswahlleiter.

Bilderbuch Fernsehprogramm

… am morgigen Dienstag, den 22. September 2009.

 

Bilderbuch Flaniermeile

An einem sonnigen Sonntag lässt es sich vorzüglich in Hooksiel flanieren.


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